Facharzt für Allgemeinmedizin - Thomas Hanisch
Thomas Hanisch
Kampstr. 47
45966 Gladbeck

Telefon: (02043) 29 53 51
Fax: (02043) 29 55 09
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News

Grundregeln für die Lebensmittelhygiene zuhause

Durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie bereiten deutlich mehr Menschen die Mahlzeiten für sich und ihre Familie zuhause zu. Eine gute Küchenhygiene ist dabei wichtig, damit keine unnötigen Gesundheitsrisiken entstehen. TÜV SÜD gibt einen Überblick zu den wichtigsten Hygieneregeln im Umgang mit Lebensmitteln.

„Beim Umgang und bei der Zubereitung von Lebensmitteln sollten grundsätzlich die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden. Neben dem regelmäßigen und gründlichen Händewaschen gehören dazu auch grundlegende Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln“, erklärt Dr. Andreas Daxenberger, Lebensmittelexperte bei TÜV SÜD. „Da Bakterien und Viren hitzeempfindlich sind, kann ein potenzielles Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln praktisch ausgeschlossen werden. Wichtig ist, dass nicht nachträglich wieder eine Kontamination erfolgt.“

Übertragungswege von Lebensmittelinfektionen Wie das Bundesinstitut für Risikobewertungen (BfR) auf seiner Website informiert, ist eine Übertragung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) über Lebensmittel oder importierte Produkte aufgrund der geringen Umweltstabilität des Erregers unwahrscheinlich. Das BfR verweist darauf, dass beim Umgang damit allgemeine Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln angewendet werden sollen.

Im Gegensatz zu Corona- und Influenzaviren, bei denen die Übertragung durch Tröpfcheninfektion geschieht, ist bei Lebensmittelinfektionen eine direkte Übertragung durch infizierte Lebensmittel und Schmierinfektionen der Normalfall, beispielsweise im Fall von Lebensmittelinfektionen durch Salmonellen, EHEC oder Campylobacter-Bakterien. Sie lösen Durchfall-Erkrankungen aus. Typische Übertragungswege sind dabei rohes Fleisch, Fisch oder erntefrisches, ungewaschenes Gemüse, aber auch der Mensch selbst, der Krankheiten übertragen kann ohne selbst krank zu sein. Die Krankheitserreger sind durch die Lebensmittel selbst, aber auch durch Hände, Schneidbretter und Küchenutensilien übertragbar. Das Kennen und Beachten von Hygieneregeln im Umgang mit Lebensmitteln sind daher wichtig.

Grundregeln für die Lebensmittelhygiene zuhause Verbraucher können zuhause viele sinnvolle Maßnahmen durchführen, um Infektionsrisiken beim Umgang mit Lebensmitteln zu vermeiden. Folgende Prinzipien haben sich dabei bewährt:

Hygienemaßnahmen vor Kontakt mit Lebensmitteln Saubere Hände und Kleidung sind unverzichtbar in der Küche. Es sollte dafür gesorgt werden, dass Schmuck und Haare nicht bei der Küchenarbeit stören. Auch Berührungen im Gesicht (Mund, Nase, Augen). sollten bei der Zubereitung von Lebensmitteln soweit wie möglich vermieden werden. Dass nicht auf Lebensmittel gehustet werden darf, versteht sich von selbst. Haustiere sind bei der Lebensmittelzubereitung fernzuhalten.

Verhindern von Kreuzkontamination Vom Einkauf über Transport, Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln sollte die Übertragung von Keimen durch Hände, Geräte, Arbeitsflächen oder Küchenutensilien vermieden werden. Für rohe und gegarte Lebensmittel sollten am besten immer getrennte Küchenutensilien verwendet werden. Gründliches Händewaschen nach dem Kontakt mit rohen Lebensmitteln bevor man weiterarbeitet gehört ebenso dazu. Beim Auspacken nach dem Einkaufen sollte der auf der Unterseite schmutzige Einkaufskorb nicht auf die bereits gereinigte Arbeitsfläche gestellt werden. Insbesondere sollte vermieden werden, dass bereits zubereitete Lebensmittel direkten oder indirekten mit rohen Lebensmitteln haben.

Gründliche Reinigung Oft wird vergessen, dass Schwämme, Spüllappen oder -bürsten selbst Keimüberträger sind, deshalb sollten diese häufig gewechselt werden. Als Reinigungsmittel für Hände genügen heißes Wasser und Seife, und für Küchengeräte und Oberflächen Spülmittel (außer bei hartnäckigen Verschmutzungen). In privaten Haushalten müssen im Normalfall auch keine Desinfektionsmittel verwendet werden. Ausnahmen sind ärztlich verordnete Desinfektionsmaßnahmen, z.B. bei Salmonellen-Patienten.

Zu warme Lagerung und zu geringe Erhitzung vermeiden Erzeugnisse wie frisches Geflügel, Schweinefleisch, Hackfleisch oder Fisch sollten während der Zubereitung durcherhitzt werden. Verzehrfertige Lebensmittel sollten nicht länger im Warmen bereitgestellt oder gelagert werden, z. B. Salate, Aufschnitt, und kalte Gerichte. Werden Speisen für den nächsten Tag aufbewahrt, z. B. die Vorspeisenplatte oder die Nudelsoße, sollten diese nach Zubereitung rasch gekühlt werden.

20.05.2020 DGA | Quelle: TÜV Süd AG

Rauchen + eigenständiger Gebrauch von Nikotinersatzstoffen zur vermeintlichen Abwehr einer Corona-Infektion

Berichte aus Frankreich, dass Nikotin unter Umständen das Andocken von Viren an Körperzellen erschweren kann, sorgen für Verunsicherung. In einer Studie sollen die bislang vorwiegend theoretischen Überlegungen überprüft werden. Dabei sollen allerdings nicht Zigaretten Verwendung finden, sondern Nikotinpflaster, wie sie auch in der Raucherentwöhnung benutzt werden. Das Ergebnis dieser Studie bleibt abzuwarten.

Tatsache ist, dass beim Rauchen zwar auch Nikotin im Körper aufgenommen wird, zusätzlich aber eine Vielzahl von anderen Giften und Substanzen, die zum einen die "Müllabfuhr" der Lunge lähmen und zum anderen zu schwerwiegenden Störungen der Lungenfunktion (COPD) führen können. Dies erhöht nachweislich und durch viele Studien gestützt die Komplikationsrate von COVID-19 erheblich.

Es gilt daher mehr denn je: Hören Sie auf zu rauchen!

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Lunge so gut wie möglich funktioniert!

Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig, wenn Sie unter COPD oder unter Asthma leiden.

Wer beim Rauchstop unter Entzugserscheinungen leidet, kann vom Arzt individuell dosierte Nikotinersatzstoffe empfohlen bekommen. Sollte die französische Studie positiv verlaufen, wäre das dann von Vorteil, anderenfalls wäre es auf jeden Fall gut, wenn das inhalative Rauchen beendet wird. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass auch Nikotin dosisabhängig ein starkes Gift sein kann. Vom eigenständigen Einsatz von Nikotinersatzstoffen zur vermeintlichen Abwehr einer möglichen Corona-Infektion kann daher nur dringend abgeraten werden.

„Corona-Lotse“

Mit den ersten Lockerungen der Anti-Corona-Beschränkungen befürchten Experten einen erneuten Infektionsanstieg und ein steigendes Risiko vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen. Mit einem „Corona-Lotsen“ will die Barmer diese Menschen bestmöglich vor einer Infektion schützen. Er soll insbesondere älteren und multimorbiden Patienten individuelle Hilfen zur Prävention und zur Verrichtung des täglichen Lebens geben. „Corona-Risikopatienten brauchen Unterstützung beim Einkaufen, bei der Behandlung ihrer Krankheiten, der Medikamentenversorgung und anderen alltäglichen Verrichtungen. Sie brauchen das Gefühl, jetzt nicht allein zu sein. Wir wollen ihren Bedarf individuell ermitteln und ihnen passgenaue Hilfen anbieten. Auf diese Weise können wir das Risiko einer Corona-Infektion minimieren“, erklärte Barmer-Vorstand Dr. Mani Rafii. Dabei verfolge man das Ziel, Kontakte weitestgehend zu vermeiden, ohne dass die kontinuierliche medizinische und pflegerische Versorgung darunter leide.
Rund 100.000 Versicherte werden kontaktiert

Mit ihrem neuen Programm wolle die Kasse die am meisten Gefährdeten gezielt durch die Corona-Krise lotsen. Die Auswahl der betroffenen Barmer-Versicherten fuße auf Algorithmen der Johns-Hopkins-Universität, die die Verbreitung des Coronavirus weltweit verfolgt. Der „Corona-Lotse“ solle nun allen besonders gefährdeten Risikopatienten angeboten werden. Dafür würden jetzt zeitnah rund 100.000 Versicherte kontaktiert, denen der „Corona-Lotse“ besonders gut im Alltag helfen könne.

12.05.2020 DGA | Quelle: Barmer

Abstand halten: Neues Video der Bauhaus-Universität Weimar verdeutlicht, wie sich Atemluft ausbreitet

Was passiert, wenn wir husten? Mithilfe des sogenannten Schlierenspiegels machen Forscher der Professur Bauphysik sichtbar, was für das menschliche Auge normalerweise verborgen bleibt: Kleinste Luftströmungen im Raum. Ihr Kurzfilm illustriert damit eindrücklich, warum wir die Verhaltensempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Schutz vor dem Coronavirus einhalten sollten.

In dem Clip unter https://vimeo.com/399120258 ist die Silhouette eines Mannes zu sehen, der erst normal atmet und schließlich beginnt stark zu husten. Erst ohne Schutzvorkehrungen, dann mit vorgehaltener Hand, in die Armbeuge und mit verschiedenen Atemschutzmasken. »Besonders beim Husten ohne Schutz vor dem Mund wird deutlich, wie stark sich die Atemluft im Raum ausbreitet«, erläutert Prof. Conrad Völker, Leiter der Professur Bauphysik. Aus diesem Grund muss der Mund beim Husten bedeckt werden, geht aus dem Experiment hervor. »Am besten mit der Armbeuge, auch um die Hände sauber zu halten und mögliche Viren oder andere Krankheitserreger nicht über Körperkontakt oder Oberflächen weiterzutragen«, ergänzt Prof. Völker. Selbst der Einsatz von Atemschutzmasken zeige zwar eine Verbesserung, aber auch hier sei kein hundertprozentiger Schutz vor einer Tröpfcheninfektion gegeben.

Schlierenverfahren zur Visualisierung von Raumluftströmungen

Verantwortlich für das aus aktuellem Anlass durchgeführte Experiment ist M. Sc. Amayu Wakoya Gena, DAAD-Stipendiat an der Bauhaus-Universität Weimar, welcher im Rahmen seiner Doktorarbeit das sogenannte Schlieren-Verfahren zur Visualisierung und Messung von Raumluftströmungen einsetzt. Herzstück des Messgerätes ist ein konkaver und extrem fein geschliffener Spiegel mit rund einem Meter Durchmesser. Mithilfe dieses Schlierenspiegels werden selbst kleinste Luftströmungen sichtbar. »Das Prinzip ist ähnlich wie bei einer überhitzten Straße im Sommer, wenn die Luft über dem Asphalt flimmert«, vergleicht Prof. Völker. Wie über der Straße hat die warme, feuchte Atemluft eine andere Dichte als die kühlere Raumluft. Diese Dichteunterschiede führen zu einer Ablenkung des Lichtes, was dann als dunkle Flecken in einem Foto oder Videobild sichtbar wird. Da diese Dichteunterschiede bei Raumluftströmungen allerdings sehr gering sind, sind diese nicht mit bloßem Auge, sondern nur mit Hilfe des Schlierenspiegels zu erkennen.

Weltweit existieren derzeit nur vier Großschlieren-Systeme, welche jeweils in unterschiedlichen Forschungsbereichen angewendet werden. In Weimar liegt der Fokus auf bauphysikalischen Messreihen. Eingesetzt wird das Großgerät an der Bauhaus-Universität Weimar vornehmlich zur Untersuchung von Raumluftströmungen in Innenräumen, um zu erforschen, welchen Einfluss das Raumklima auf den menschlichen Körper hat. Ziel ist die Entwicklung individueller Lösungen, um die Energieeffizienz von Räumen zu optimieren. 2017 wurden die Forscher der Bauhaus-Universität Weimar im Innovationswettbewerb Deutschland – Land der Ideen ausgezeichnet. Mit rund 400.000 Euro wurde der Schlierenspiegel vom Freistaat Thüringen gefördert und durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Hier finden Sie das Video:

https://vimeo.com/399120258



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.